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Sternschnuppen

13. November 2020

Große Ehre

„Sternschnuppen“ werden mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet


Strahlende Gesichter gibt es immer bei Groß und Klein, wenn die „Sternschnuppen“ gemeinsam den Zoo besuchen, weiß Charlotte Häke (7. von links). Foto: Sternschnuppen für behinderte Kinder

Grevenbroich Was für eine schöne Überraschung für den Verein „Sternschnuppen für behinderte Kinder“. Vor wenigen Tagen erhielt er die Nachricht, dass er mit dem Rheinlandtaler in der Kategorie Gesellschaft des Landschaftsverband Rheinland (LVR) ausgezeichnet wird. Die Freude könnte in diesem für alle schweren Jahr nicht größer sein!


Von Daniela Furth

„Die Auszeichnung ist eine große Ehre und eine wunderschöne Überraschung, mit der wir nicht gerechnet haben“, verrät Charlotte Häke, erste Vorsitzende des Vereins Sternschnuppen für behinderte Kinder e.V.. Der Ausschuss für Inklusion der Landschaftsversammlung Rheinland hat den Verein in einer Sitzung Ende September als einen von 15 Preisträgern des Rheinlandtalers in der Kategorie Gesellschaft ausgewählt. Mit ihm werden Personen und Vereine für die Verdienste in den Bereichen Soziales, Selbstbestimmung und Teilhabe sowie Bildung und Erziehung ausgezeichnet.

In diesem Bereich engagieren sich die „Sternschnuppen“ bereits seit 2007, als mildtätiger Verein sind sie seit 2015 aktiv. „Wir sind insgesamt nur acht Personen im Verein, doch wir haben noch einen Förderverein mit Sternschnuppen-Eltern, die auch immer aktiv miteinbezogen werden“, so Häke. Die ehrenamtlichen Helfer setzen sich dafür ein, behinderten Kindern und ihren Familien aus der Region eine Auszeit vom Alltag, eine Ablenkung von Problemen zu ermöglichen. Dafür kooperiert der Verein zum Beispiel mit dem Krefelder Zoo, der regelmäßig besucht wird, oder der KD Köln-Düsseldorfer Schifffahrt AG, die besondere Fahrten über den Rhein möglich macht. „Unser Alleinstellungsmerkmal ist, dass wir wohl der einzige Verein in Deutschland sind, der Geschwisterkinder gleichberechtigt miteinbezieht“, betont Häke, wie wichtig die Arbeit des Verein ist, „gerade die ,Gesunden’ müssen auf vieles verzichten.“ So erhalten die Geschwisterkinder die gleiche Wertschätzung, wie das behinderte Kind.

„Der schönste Lohn ist, wenn die Kinder strahlen und die Eltern einmal ausspannen können“, betont die Ehrenamtlerin. Aber das war in diesem Jahr gar nicht so leicht zu bewerkstelligen. Viele Aktionen waren geplant, doch leider machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die ganzen Pläne. „Es ist eine Ausnahmesituation. Wir haben viel organisiert, verworfen und wieder neu geplant“, berichtet die Vorsitzende. Events in großen Gruppen waren auch nach den ersten Lockerungen vor dem Lockdown light nicht möglich. Schließlich gehören die Sternschnuppen-Kinder zur Corona-Risikogruppe. Stattdessen gab der Verein sein bestes, um den Familien mit kleineren Aktionen eine Freude zu machen. Bei den Corona-Sternschnuppen-Familientagen, konnten sie sich Alternativen wünschen. Und ein Fokus lag in diesem Jahr in der Erfüllung von Herzenswünschen. So besuchten zum Beispiel Eiskönigin Elsa und ihre Schwester Anna, zwei Cosplayer von „Helden für Herzen“, ein Sternschnuppen-Mädchen und ein Sternschnuppen-Junge durfte sich mit seiner Familie über eine tollen Tag am Hariksee inklusive Stand-Up-Paddling freuen.

„Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder mehr machen können. Unser Verein ist in diesem Jahr in der Außenwirkung sehr leise, aber innen haben wir sehr viel organisiert“, erzählt die 63-Jährige. Für zukünftige Aktionen und die Erfüllung von Herzenswünschen sollen auch die 1.000 Euro, mit der der Rheinlandtaler dotiert ist, eingesetzt werden. Der Verein arbeite komplett ehrenamtlich, 100 Prozent der Spenden kommen bei den Kindern an, betont Häke.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Verleihung des Rheinlandtalers wohl erst Anfang kommenden Jahres stattfinden, doch mit Sicherheit werden die Mitglieder des Vereins – und sei es erst einmal nur digital – auf diese besondere Auszeichnung anstoßen. Mehr über den Verein und seine Arbeit erfahren Sie auf der Homepage www.sternschnuppen-fuer-behinderte-kinder.de.

 

11. November 2020

 

 

Von Wiljo Piel

Soziales in Grevenbroich

Verein „Sternschnuppen“ wird mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet

Charlotte Häke aus Laach ist Vorsitzende und gute Seele der „Sternschnuppen“. Foto: Tinter, Anja (ati)

Grevenbroich Sie erfüllen seit zwölf Jahren Herzenswünsche, nun steht der Verein „Sternschnuppen für behinderte Kinder“ selbst im Mittelpunkt. Vom Land-
schaftsverband Rheinland bekommen die Ehrenamtler den „Rheinlandtaler“ als Anerkennung.

Große Überraschung für den Verein „Sternschnuppen für behinderte Kinder“. Die in Grevenbroich gegründete Gemeinschaft wird für ihre Arbeit mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet. Dafür hat sich der Ausschuss für Inklusion des Landschaftsversammlung Rheinland ausgesprochen. „Das ist für uns eine große Ehre – damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Vereinsvorsitzende Charlotte Häke.

Wann der Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Auszeichnung übergeben wird, steht noch nicht fest. Zurzeit ist eine Preisvergabe unter Corona-Bedingungen kaum möglich. „Wahrscheinlich wird das erst im nächsten Jahr geschehen“, meint Häke. Die „Sternschnuppen“ werden den Taler in der Kategorie „Gesellschaft“ erhalten, in der Verdienste in den Bereichen Soziales, Selbstbestimmung und Teilhabe sowie Bildung und Erziehung besonders gewürdigt werden.

Der Verein wurde vor zwölf Jahren gegründet. Er unterstützt Familien mit schwerbehinderten Kinder und lässt auch so manche Herzenswünsche in Erfüllung gehen. Im Fokus stehen aber nicht nur die Kinder mit Handicap, sondern auch deren gesunde Geschwister. „Gerade sie müssen oft im Schatten ihrer kranken Schwestern oder Brüdern stehen“, sagt Charlotte Häke. Eine Auszeit vom Alltag bieten – das ist das Hauptziel, das der Verein verfolgt.

In der Vergangenheit veranstalteten die „Sternschnuppen“ regelmäßig „Zirkustage“ in Köln. Außerdem wurden Besuche im Krefelder Zoo organisiert, bei denen Kinder und Eltern auch einen Blick hinter die Kulissen des Tierparks werfen konnten. Auch Halloween-Feiern wurden schon organisiert. „Wegen Corona mussten die großen Veranstaltungen in diesem Jahr alle ausfallen“, bedauert Häke. Die „Sternschnuppen“ seien aber nicht untätig gewesen, sondern hätten Familien-Events aus die Beine gestellt – in der Hoffnung, dass 2021 wieder alles in gewohnten Bahnen verläuft.

Jetzt wird sich aber erst einmal über den Taler gefreut – der übrigens gleich zwei Mal nach Grevenbroich vergeben wird. Wie berichtet, wird auch der ehemalige Grevenbroicher Umweltschutzbeauftragte Norbert Wolf mit diesem Preis bedacht.

 

02.07.2020

Presseprotal Mediengruppe RTL Deutschland

 

Ministerpräsident Armin Laschet zeichnet Wolfram Kons für sein Engagement für die "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e. V." mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen aus

 

Foto: Land NRW / Mark Hermenau

 

Ministerpräsident Armin Laschet hat am Mittwoch, 1. Juli 2020, anlässlich des 70. Jahrestags der Landesverfassung zehn Persönlichkeiten in der Staatskanzlei mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, darunter auch Wolfram Kons. Der Gesamtleiter RTL Charity wurde für sein jahrzehntelanges Engagement als Vorstand der "Stiftung RTL - Wir helfen Kinder e. V." gewürdigt.

Die Laudatio an Wolfram Kons im … Wortlaut:

Seit 1996 moderiert Wolfram Kons zudem den alljährlich stattfindenden 24-stündigen RTL-Spendenmarathon. Das Konzept dieses in der TV-Landschaft Deutschlands einmaligen Events hat er maßgeblich mit entwickelt. Ihm gelingt es, die Zuschauerinnen und Zuschauer emotional zu berühren und zu Spenden zu motivieren. Der großartige Erfolg kann sich sehen lassen: Über 170 Millionen Euro an Spendengeldern kamen bisher zusammen, mit denen vor allem zahlreiche Kinderhilfsprojekte in Deutschland und der Welt unterstützt werden. Nennen kann ich heute leider nur einige dieser Projekte. Viele von ihnen gibt es hier in Nordrhein-Westfalen: Das ist zum Beispiel der "Kalker Kindermittagstisch" in Köln, der "Freundeskreis Kinderpalliativzentrum Datteln" und der Verein "Sternschnuppen für behinderte Kinder" in Köln. Und als Beispiele aus aller Welt seien das "Therapiezentrum der Kindernothilfe" in Peru sowie das Projekt "Hilfe für Mädchen mit Gewalterfahrung" in Mexiko genannt.

Im Jahr 1997 gehört Wolfram Kons zu den Gründungsmitgliedern der 'Stiftung RTL - Wir helfen Kindern'. Er setzt wichtige Impulse für die inhaltliche Ausgestaltung der Vereinssatzung und prägt diese entscheidend mit. Von Beginn an ist Wolfram Kons für die karitative Stiftung ehrenamtlich als Vorstandsmitglied tätig und federführend für die Koordination der umfangreichen Benefizaktivitäten zuständig. So ist er unter anderem für die Akquise der zahlreichen prominenten Unterstützer und Projektpartner verantwortlich.

Und: Wolfram Kons engagiert sich nicht nur vom Rheinland aus für "seine" Stiftung. Geeignete Kinderhilfsprojekte besucht er persönlich, um sich vor Ort ein konkretes Bild der Situation zu machen. Hierbei ist es ihm wichtig, mit den Kindern, den Familien und den Projektbetreuern zu sprechen - auch, um dem Team und allen Beteiligten die Arbeit zu erleichtern, wo immer es möglich ist. Tausenden Kindern aus aller Welt und - wie bereits erwähnt - auch aus Nordrhein-Westfalen konnten mit der Hilfe von Wolfram Kons neue Zukunftschancen eröffnet werden. Dank Wolfram Kons haben sie heute ein besseres Leben.

 

Für ihn stehen immer die Mitmenschen im Mittelpunkt, die kleinen und die großen. Lieber Wolfram Kons - heute stehen Sie selbst einmal im Mittelpunkt. Mit großem Dank für Ihren Einsatz für die Menschen, die oft am Rande der Gesellschaft stehen, überreiche ich Ihnen den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

News-Detail

13.01.2020

Spende für die Sternschnuppen

Tolle Arbeit leistet der Verein „Sternschnuppen für behinderte Kinder e.V.“ und seine Vorsitzende Charlotte Häke, der schwer erkrankten und schwer behinderten Kindern und ihren Geschwistern besondere Wünsche erfüllt – denn besondere, positive Erlebnisse hellen den ansonsten zumeist schwierigen Alltag auf!

Der Rat der Stadt Grevenbroich erhält traditionell in der letzten Sitzung vor der Weihnachtspause durch den Bürgermeister ein kleines Präsent überreicht – ein Notizbuch, Süßigkeiten oder ähnliche Kleinigkeiten.

Diesmal hat der Rat darauf zugunsten einer Spende an den Verein „Sternschnuppen“ verzichtet. Bürgermeister Klaus Krützen hat den ansonsten dafür aufgewendeten Betrag, 250 Euro, nun der Vereinsvorsitzenden Charlotte Häke überreicht.

   
Neuss – Grevenbroicher Zeitung

STADTGESPRÄCH

VER­EIN „STERN­SCHNUP­PEN“

Rat för­dert Pro­jekt für Fa­mi­li­en mit be­hin­der­ten Kin­dern

Der in Gre­ven­broich be­hei­ma­te­te Ver­ein „Stern­schnup­pen für be­hin­der­te Kin­der“ er­hielt jetzt ei­ne Fi­nanz­sprit­ze von 250 Eu­ro. Das Geld über­reich­te Bür­ger­meis­ter Klaus Krüt­zen jetzt an die Vor­sit­zen­de Char­lot­te Hä­ke.

Der Stadt­rat er­hält tra­di­tio­nell in der letz­ten Sit­zung vor der Win­ter­pau­se ein klei­nes Prä­sent vom Bür­ger­meis­ter über­reicht – ein No­tiz­buch, Sü­ßig­kei­ten oder ähn­li­che Klei­nig­kei­ten. Im De­zem­ber hat­ten die Po­li­ti­ker dar­auf ver­zich­tet und sich für ei­ne Spen­de an den Ver­ein „Stern­schnup­pen“ aus­ge­spro­chen.

Die vor gut 13 Jah­ren in Gre­ven­broich ge­grün­de­te Ge­mein­schaft un­ter­stützt Fa­mi­li­en mit schwer­be­hin­der­ten Kin­dern und lässt so man­che Her­zens­wün­sche in Er­fül­lung ge­hen. Im Fo­kus ste­hen aber nicht nur die Kin­der mit Han­di­cap, son­dern auch de­ren ge­sun­den Ge­schwis­ter. „Denn die müs­sen oft im Schat­ten ih­rer kran­ken Schwes­tern oder Brü­dern ste­hen“, sagt Char­lot­te Hä­ke. Ei­ne Aus­zeit vom All­tag bie­ten – das ist das Haupt­ziel, das der Ver­ein ver­folgt.

Für die Kin­der wer­den un­ter an­de­rem „Zir­kus­ta­ge“ in der Köl­ner Kul­tur­are­na oder nächt­li­che Füh­run­gen durch den Kre­fel­der Zoo ver­an­stal­tet.